Qigong in Bern

In Bewegung kommen – zur Ruhe finden

Manchmal versuchen wir, alles mit dem Kopf zu lösen.

Doch unser Körper gehört genauso zu uns wie unsere Gedanken und Gefühle.

Qigong lädt dazu ein, wieder bewusster mit dem eigenen Körper in Verbindung zu kommen – mit ruhigen Bewegungen, Aufmerksamkeit und einem Moment des Innehaltens.

Dabei geht es nicht um sportliche Leistung oder darum, eine Bewegung perfekt auszuführen.

Du darfst dort beginnen, wo du gerade bist.

Was ist Qigong?

Qigong ist eine traditionelle chinesische Übungspraxis und Bestandteil der chinesischen Kultur und Gesundheitslehre.

Ruhige Bewegungen, Körperhaltung und bewusste Aufmerksamkeit werden miteinander verbunden.

In meiner Arbeit nutze ich vor allem einfache und sanfte Qigong-Übungen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

Dabei muss sich nicht dein Körper der Übung anpassen.

Die Übung darf sich deinem Körper anpassen.

Wann kann Qigong zu dir passen?

Qigong kann eine Möglichkeit sein, wenn du dir wünschst,

  • aus dem Gedankenkarussell wieder stärker ins körperliche Erleben zu kommen
  • bewusst innezuhalten
  • sanfte Bewegung in deinen Alltag zu integrieren
  • deine Körperwahrnehmung zu vertiefen
  • dir kleine Rituale für Übergänge im Alltag zu schaffen
  • Ruhe und Bewegung miteinander zu verbinden.

Du brauchst dafür weder Erfahrung noch besondere Beweglichkeit.

Qigong, das zu dir passt

Nicht jeder Mensch kann oder möchte lange stehen.

Deshalb passe ich Übungen an deine jeweilige Situation an.

Viele Übungen können im Stehen oder Sitzen durchgeführt werden. Einzelne Impulse lassen sich auch so verändern, dass sie bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich sind.

Mir ist dabei wichtig, dass Qigong nicht zu einer weiteren Aufgabe wird, die du „richtig“ machen musst.

Es darf vielmehr ein Moment sein, in dem du neugierig wahrnimmst:

Wie geht es mir gerade?
Was fühlt sich angenehm an?
Was brauche ich?

Die fünf Elemente

In meine Qigong-Arbeit können auch Impulse aus der Lehre der fünf Elemente einfliessen:

Holz · Feuer · Erde · Metall · Wasser

Die Elemente bieten unterschiedliche Bilder und Qualitäten, mit denen wir arbeiten können – beispielsweise Verwurzelung, Ruhe, Beweglichkeit, Loslassen oder Lebendigkeit.

Dabei verbinde ich traditionelle Impulse mit einer zeitgemässen, ressourcenorientierten Begleitung.

Qigong als Teil meiner ganzheitlichen Begleitung

In meiner Praxis steht Qigong nicht isoliert neben meinen anderen Angeboten.

Es ergänzt meine Arbeit dort, wo Worte allein nicht ausreichen oder ein körperorientierter Zugang hilfreich erscheint.

So kann eine Begleitung beispielsweise mit einem Gespräch beginnen und mit einer kleinen Qigong-Übung enden.

Oder wir verbinden Qigong mit Meditation und inneren Bildern.

Auch Reiki oder andere Elemente meiner ganzheitlichen Arbeit können – wenn du dies möchtest – hinzukommen.

Körper, Seele und Geist werden nicht getrennt betrachtet. Der Mensch als Ganzes steht im Mittelpunkt.

Sanftes Qigong in herausfordernden Lebensphasen

Qigong kann ich individuell an unterschiedliche Lebenssituationen und körperliche Möglichkeiten anpassen.

Deshalb können sehr sanfte Qigong-Impulse bei Bedarf auch Teil meiner Begleitung bei Krebs und für Angehörigesein.

Während einer Erkrankung oder medizinischen Behandlung steht dabei nicht Training im Vordergrund. Entscheidend ist immer, was körperlich möglich, angenehm und medizinisch vertretbar ist.

Auch in meiner Trauerbegleitung können ausgewählte Qigong-Übungen einen körperorientierten Zugang ergänzen.

Wichtig zu wissen

Qigong wird bei mir als körperorientierte und komplementäre Methode eingesetzt und ersetzt keine notwendige medizinische, physiotherapeutische oder psychotherapeutische Behandlung.

Bei bestehenden Erkrankungen oder während medizinischer Behandlungen werden Übungen an die individuelle Situation angepasst und bei Bedarf mit den behandelnden Fachpersonen abgestimmt.

Ein kleiner Moment für dich

Du musst nicht beweglicher werden.

Du musst nichts erreichen.

Und du musst auch nicht besonders gut darin sein, zur Ruhe zu kommen.

Vielleicht beginnst du einfach mit einer Bewegung.

Und schaust, was daraus entsteht.

Manchmal verändert sich etwas, wenn Körper, Gedanken und Gefühle wieder ein wenig mehr miteinander in Verbindung kommen.